7 Fehler, die Tinnitusleidende oft machen und wie Sie sich davor schützen können

Ein Tinnitus ist wahrscheinlich mit das Schlimmste, das Ihnen Ihr Gehör antun kann. Dabei ist es möglich, dagegen anzugehen. Genau deshalb möchte ich Ihnen heute die 7 größten Fehler zeigen, die Tinnitus-Leidende oft machen und wie Sie sich in Zukunft davor schützen können.

Fehler Nr. 1: Den Tinnitus als „Gefahr“ einstufen

Sie kennen es wahrscheinlich: Das Geräusch ist plötzlich da und Sie haben keinen Schimmer, wo es herkommt. Ihnen graut es schon davor und Sie haben Angst, dass die Sache noch schlimmer wird. So wird Ihr Tinnitus ganz unbewusst von Ihrem Gehirn als „Gefahr“ eingestuft.

Wie Sie vielleicht wissen, ist unsere ganze Wahrnehmung darauf ausgelegt, Gefahren zu erkennen und diese aus ihrer Umwelt hervor zu heben. Das bedeutet für Sie, dass der Tinnitus noch viel schlimmer wird, da Sie Ihre Wahrnehmung darauf lenken.

Daher ist es wichtig, dass Sie ruhig bleiben und nicht in Panik verfallen. Tinnitus ist ein Symptom, das Ihnen etwas Wichtiges mitteilen will. Versuchen Sie also an eine Lösung zu denken und nicht an den Tinnitus.

Fehler Nr. 2: Ihn ignorieren und nichts unternehmen

Wie bereits erwähnt ist Ihr Tinnitus ein Symptom und nicht das Problem an sich. Vielmehr ist es ein Signal, Ihres Körpers oder Unterbewusstseins, dass etwas nicht stimmt. Ihr Tinnitus ist eine Art Hilfeschrei und weißt auf einen Missstand hin.

Mögliche Probleme könnten sein: Nährstoffmangel, Durchblutungsstörungen oder gar seelische Belastungen, wie Angst, Stress oder Kummer und dutzende weitere Faktoren.

Diesen Hilfeschrei sollten Sie auf keinen Fall ignorieren, denn sonst könnte alles noch viel schlimmer werden und Sie leiden unter den Folgeschäden (Burnout, Depressionen, Körperliche Folgeschäden)

Fehler Nr. 3: Ruhe suchen

Ein weit verbreiteter Fehler ist das Aufsuchen von absoluter Stille. Sie kennen es vielleicht, dass in stillen Räumen die wenigen vohandenen Geräusche viel lauter wirken. Beispielsweise das Ticken einer Uhr, das normalerweise ungehört bleibt und mit der Zeit und genügend Stille sogar richtig laut und lästig wirken kann.

Genau das passiert auch mit Ihrem Tinnitus. In einem absolut stillen Raum, können Sie sich besser auf Ihren Schmerz konzentrieren und das Geräusch wird lauter und lauter.

Suchen Sie sich daher eine leise, angenehme Geräuschkulisse, die Ihren Tinnitus überlagert. Beispielsweise ruhige Musik, oder Vogelzwitschern zusammen mit dem Wind, der durch die Bäume weht. Sie können auch eine CD mit Naturgeräuschen abspielen.

Fehler Nr. 4: Ständiges Lauschen, ob das Geräusch noch da ist

Wie oft haben Sie sich schon selbst dabei ertappt, dass Sie Ruhe gesucht haben, um noch einmal in sich hinein zu lauschen, nur um zu schauen, ob das nervige Geräusch noch da ist. Voller Hoffnung mit einer Mischung aus Angst prüfen Sie, ob der Tinnitus noch da ist.

Natürlich hoffen Sie, dass er weg ist und sie nichts mehr hören. Doch genau das ist ein Trugschluss. Denn so konzentrieren Sie sich wieder auf Ihren Tinnitus und was das bedeutet haben wir ja bereits geklärt. Er kommt wieder und zwar lauter, als zuvor.

Wenn Sie nichts mehr hören, ist alles gut. Freuen Sie sich einfach 😉

Fehler Nr. 5: Sich zurückziehen und isolieren

Zugegeben, ein Tinnitus nervt. Sie schlafen schlecht, sind gereizt und vielleicht neigen Sie auch dazu, ihre geliebten Mitmenschen nicht so gut zu behandeln, wie Sie es gerne würden. Sie wollen nett sein, aber es gelingt Ihnen einfach nicht.

Daher ziehen sich viele Menschen zurück, damit sie ihr Umfeld nicht belasten müssen. Das ist natürlich ein schönes Zeichen der Nächstenliebe, hilft Ihnen aber leider überhaupt nicht weiter. Im Gegenteil: Es macht alles nur noch schlimmer.

Denn soziale Kontakte sind Balsam für Ihre Seele und helfen Ihnen, den Tinnitus zu lindern.

Klären Sie daher Ihr Umfeld auf und bitten sie um Verständnis, wenn Sie einen schlechten Tag haben. Dann können Sie bessere Unterstützung bekommen.

Fehler Nr. 6: Die Hoffnung aufgeben und sich mit dem Tinnitus abfinden

Gerade wenn Sie schon länger an Ihrem Tinnitus leiden und schon einige Ärzte aufgesucht, die Ihnen gesagt haben, dass es kein Medikament für Sie gibt und Sie sich einfach damit abfinden sollen.

Diese Diagnose trifft hart, nicht wahr? Der Grund, warum es nicht das EINE Medikament gibt, ist weil es nicht die EINE Ursache für Ihren Tinnitus gibt. Wie in Fehler 2 schon angerissen, kann ein Tinnitus viele Ursachen haben, die jeweils unterschiedlich behandelt werden müssen.

Daher ist es wichtig, dass Sie sich dem Problem stellen und es lösen.

Fehler Nr. 7: Versuchen sich dem Tinnitus alleine zu stellen/Sich keine Hilfe suchen

Auch wenn Ihre Mitmenschen ihren Tinnitus nicht hören, es ist ein gewaltiger Fehler zu glauben, dass Sie alleine mit Ihrem Problem sind und dass Ihnen niemand dabei helfen kann.

Doch das ist ein fataler Trugschluss. Daher ist es unbedingt notwenig, dass Sie sich Hilfe und Unterstützung suchen und sich nicht alleine Ihrem Tinnitus hingeben.

Es ist wichtig, dass Sie die wahre Ursache für Ihren Tinnitus finden und verstehen, damit Sie effektiv dagegen vorgehen können. Und dabei brauchen Sie jede Hilfe, die Sie bekommen können.

About the Author Markus Neufeld

mein Leben wurde eine gefühlte Ewigkeit von Tinnitus beherrscht. Doch ich habe eine Lösung gefunden und helfe nun anderen Betroffenen auf ihrem Weg zu einem Tinnitusfreien Leben.

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2 comments
Lynn Sevillano says 17. März 2017

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JasonGag says 20. März 2017

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